Begleitende Krebstherapie

Chemo- und Strahlentherapie haben häufig Nebenwirkungen auf die Darmflora und die Darmschleimhaut. Sie schwächen dadurch das Immunsystem.

Ansicht Krebszellen Teilung

Entstehung von Krebs: ein komplexes Geschehen

Jedes Gewebe und Organ besteht aus Millionen von wachsenden und sich vermehrenden Zellen, die einen natürlichen Zelltod erleiden. Bei einer unkontrollierten Zellteilung, die nicht gestoppt wird, kann ein Tumor entstehen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um eine gutartige Geschwulst und es vergehen viele Jahre bis sie bemerkt wird.

Nicht jede unkontrollierte Zellvermehrung bedeutet Krebs zu haben: Erst wenn die Geschwulst gesunde Bereiche verdrängt oder sogar zerstört, spricht man von Krebs und unterteilt in gut- oder bösartig. Muttermale oder Fettgeschwülste (Lipome) werden beispielsweise nicht als Krebs bezeichnet, es sei denn, sie verändern sich. Erlangt ein Tumor Zugang zu Lymph- oder Blutgefäßen, handelt es sich um ein bösartiges Geschehen, wenn der Tumor (Karzinom) in andere Organe getragen wird und dort neue Tumore (Metastasen) bildet.

Die häufigsten konventionellen Krebstherapien

Operationen

Das Tumorgewebe einer befallenen Region im Körper und ein Sicherheitsbereich wird entfernt, um das Risiko verbleibender Krebszellen zu minimieren. Gesundes Gewebe bleibt davon weitgehend unberührt.

Strahlentherapie

Tumore werden gezielt hoch energetischen Strahlen ausgesetzt, die den Zelltod herbeiführen. Das Problem: Trotz modernster medizinischer Geräte wird auch das im Bereich der Strahlung befindliche gesunde Gewebe in Mitleidenschaft gezogen. Je nach Umfang des Bestrahlungsgebiets und der Stahlungsdosis können besonders an den empfindlichen Schleimhäuten unangenehme Beschwerden ausgelöst werden, die das Immunsystem und Wohlbefinden stark belasten.

Typische Nebenwirkungen sind u. a.:

  • Entzündungen der Schleimhäute (u.a. Übelkeit, Durchfälle)
  • Veränderungen des Blutbildes mit Beeinträchtigung der Immunabwehr
  • Funktionsstörungen der Organe im Bestrahlungsbereich
  • Hautschäden
  • Müdigkeit und Erschöpfung
Chemotherapie

Unter dem Begriff "Chemotherapeutikum" werden Substanzen zusammengefasst, die möglichst zielgenau auf sich schnell teilende Zellen (Körperzellen und Mikroorganismen) wirken und in der Natur in dieser isolierten Form nicht vorkommen. Da ein Absterben auch für gesunde Körperzellen den Tod bedeuten würde, werden zur Behandlung von Krebserkrankungen nur solche mit einer gezielt die Zellteilung hemmenden (zytostatischen) Wirkung eingesetzt, darunter auch Antibiotika. Dennoch kann der Zelltod eingeleitet werden, da Krebszellen ein abgeschwächtes Vermögen zur Reparatur haben. Dem gewünschten Effekt steht ein unerwünschter gegenüber: Zytostatika wirken sich ähnlich auf gesunde, sich schnell teilende Zellen (Schleimhautzellen, Haarfollikel) aus, was unter anderem zu Durchfall oder Haarausfall führen kann.

Typische Nebenwirkungen sind

  • Entzündungen der Schleimhäute (besonders im Mund und Magen-Darm-Trakt)
  • Heftige Durchfälle
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Veränderungen des Blutbildes mit Beeinträchtigung der Immunabwehr
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Haarausfall
  • Müdigkeit, Erschöpfung u. a.

Ein starkes Schleimhautsystem – gestärkte Lebensqualität

Starke Schleimhäute spielen eine große Rolle bei der Bewältigung der Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung. Halten sich die Schäden in Grenzen, kann das Immunsystem seine normalen Aufgaben, wie die Infektabwehr, weiter erfüllen.

Besonders die Schleimhäute des Verdauungstraktes sind für eine intakte Immunabwehr von großer Bedeutung. Die Sanierung der Darmschleimhaut durch die biologische Therapie ist deshalb eine gute Ergänzung zur Chemotherapie. Zudem sollte auf eine vollwertige Ernährung geachtet werden, um sie ausreichend mit Nährstoffen zur Förderung der Gesundheit zu versorgen.

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