Begleitende Antibiotikatherapie

Infektionen durch Bakterien entzünden Schleimhäute. Die Behandlung mit Antibiotika hat manchmal unangenehme Nebenwirkungen.

Antibiotika

Als Antibiotika werden Substanzen bezeichnet, die ursprünglich auf natürliche Weise gebildet wurden und schon in geringer Menge das Wachstum von anderen Bakterien hemmen (bakteriostatische Wirkung) oder abtöten (bakterizide Wirkung). Heute haben sich die Grenzen in der modernen Medizin zwischen Antibiotikum und entsprechenden synthetisch hergestellten Substanzen (früher "Chemotherapeutika") verwischt. Z.B. kann das typische Antibiotikum Penicillin vollsynthetisch hergestellt werden, wurde aber in Pilzen entdeckt und gewonnen.

Antibiotika werden nach ihrer chemischen Struktur und Wirkung unterschiedlichen Gruppen zugeordnet:

  • Breitband- oder Breitspektrum-Antibiotika wirken gegen viele verschiedene Keime.
  • Schmalspektrum-Antibiotika wirken nur gegen wenige Keime innerhalb einer Gruppe (z.B. von gramnegativen Bakterien).

Nebenwirkungen

Bei einer Therapie mit Antibiotika kann es zu Allergien und Beschwerden im Magen und Darm kommen. Weitere Nebenwirkungen sind von der Art des eingesetzten Antibiotikums abhängig. Wegen der Gefahr einer Bildung von Resistenzen sollte eine Therapie mit Antibiotika nie ohne ärztliche Anweisung begonnen oder abgebrochen werden. Oftmals wird die Darmflora bei einer Therapie mit Antibiotika angegriffen und teilweise zerstört.

Antibiotika sind lebensrettend, sie haben aber in den meisten Fällen eine Nebenwirkung: neben den krankheitserregenden Keimen zerstören sie auch das Leben nützlicher Bakterien im Darm.

Gesunde Schleimhäute

Der Darm ist das größte Organ der Abwehr im Körper. Einen bedeutenden Teil des Darms ist die Darmwand selbst: Sie bildet einen Schutzschild, den fremde Bakterien nur schwer durchdringen können. Zudem beinhaltet sie einen wichtigen Teil des Immunsystems. Unter günstigen Voraussetzungen kann sich die Darmflora mit genügendem Zeitabstand wieder erholen. Unter einer Antibiotikatherapie kann es aber auch zu anhaltenden Nachwirkungen kommen. Häufig treten dann Durchfälle auf, die über Monate oder Jahre bestehen bleiben können - ein Zeichen dafür, dass die Darmflora nicht vollständig wiederhergestellt wurde.

Aus diesem Grund sollte bereits während und nach einer Therapie mit Antibiotika das Therapeutikum Colibiogen® eingenommen werden, um die Darmschleimhaut möglichst schnell wieder aufzubauen.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen nicht das ausführliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ersetzen. Einzelne Angaben können auch unbegründete Ängste hervorrufen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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