Ausgedruckt von www.laves-pharma.de

Heuschnupfen

Heuschnupfen

Wer hat nicht schon einmal davon gehört oder ist selbst betroffen: Heuschnupfen. Die Erkrankung Heuschnupfen hat eigentlich weder mit Heu noch mit einem normalen Schnupfen etwas zu tun. Es gibt zwei Gruppen:  

  • allergischer Schnupfen zur Pollenzeit (durch Bäume, Gräser oder Kräuter; Blütenpollen)
  • allergischer Schnupfen durch andere Stoffe  (z.B. Hausstaub - Allergie)

Bei entsprechend empfindlichen Personen führt der erste Kontakt mit einem Allergen (Allergieauslöser, wie z.B. Blütenpollen oder Tierhaare) zur Entwicklung von natürlichen Abwehrstoffen, sogenannten Antikörpern. Ab diesem Zeitpunkt erkennt der Organismus die harmlosen Substanzen als gefährlich.

Der Körper reagiert jetzt, als müsse er einen Krankheitserreger bekämpfen: Bei Kontakt verbinden sich Antikörper und Allergen und veranlassen bestimmte Körperzellen, Botenstoffe auszuschütten, die die allergische Reaktion im Körper weitervermitteln. Ein solcher Botenstoff ist z.B. das Histamin. Histamin ist eine biologisch sehr aktive Substanz, die überall in unserem Körper vorkommt. Die Wirkung des Histamins hat z.B. jeder schon einmal gespürt, der eine Brennnessel angefasst hat.

Histamin erweitert die kleinen Blutgefäße. Dadurch kommt es zu einer Rötung. Aus den Blutgefäßen tritt Flüssigkeit ins Gewebe aus und es entsteht eine Schwellung. Zusätzlich wird die Tätigkeit der Drüsen angeregt:

Allergene sind diejenigen Stoffe, die einen Heuschnupfen auslösen. Als ersten Schritt sollten Sie rausfinden, gegen welche Stoffe Sie allergisch sind und um welche Art von Heuschnupfen es sich bei Ihnen handelt. So können Sie versuchen, den Kontakt möglichst zu minimieren:

1. Heuschnupfen zur Pollenzeit:


Die häufigste Form ist die Allergie gegen Gräserpollen. Gräserpollenallergiker, Baumpollenallergiker und die Menschen, die gegen beides allergisch sind, machen ¾ aller Heuschnupfenpatienten aus.

Untersuchungen haben ergeben, das der Mensch während der Blühzeit pro Tag ungefähr 4.000 bis 8.000 (!) Pollen einatmet. Bei einem Allergiker reicht aber der Kontakt mit 40 bis 50 Pollen, um Symptome auszulösen.
 
2. Heuschnupfen jahreszeitenunabhängig:

 
Bei Heuschnupfen kann es nach jahrelangem Verlauf in ca. 30% (!) der Fälle zu einem sogenannten "Etagenwechsel" kommen. Das bedeutet, die Allergie weitet sich auf die unteren Atemwege aus und kann dort zum Asthma führen.

Symptome

Die Allergie auf Tierhaare ist in der Regel besonders heftig.

Die Hausstaubmilbe lebt in jedem Haushalt, auch bei großer Hygiene und Sauberkeit. Sie findet es dort am schönsten, wo wir selbst viele Stunden verbringen – im Bett. Aber auch Polstermöbel und Teppiche sind ihre bevorzugten Aufenthaltsorte. Wer besonders morgens nach dem Aufwachen oder auch nach einem Mittagsschlaf unter Symptomen leidet, sollte an die Hausstaubmilbe denken.

Auch Schimmelpilze kommen überall in unserer Umgebung vor – nicht nur in verdorbenen Nahrungsmitteln, sondern in Pflanzenerde oder in feuchten Wänden und Kellern.

Die Nahrungsmittel können selbst allergischen Schnupfen verursachen oder auch in Verbindung mit Pollen. Dann spricht man von "Kreuzallergien".
Ein Bsp.: Wer auf frühblühende Bäume allergisch reagiert, bekommt häufig auch durch Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pfirsiche Beschwerden (Stein- oder Kernobst). Wer gegen Gräserpollen allergisch ist, verträgt oft auch keine Hülsenfrüchte, Karotten oder Sellerie. Manchmal ist es so, daß diese Patienten außerhalb "ihrer" Pollensaison diese Nahrungsmittel gut vertragen können.

Die Zahl der auslösenden Stoffe kann im Laufe der Jahre immer mehr zunehmen. Dann kann sich der lästige Schnupfen, der ein paar Wochen im Jahr anhält, in einen ganzjährigen Dauerschnupfen verwandeln!

Pollenbelastungstabelle als PDF

Für Menschen mit einer starken Allergie auf Pollen kann zur Zeit des stärksten Pollenflugs auch die „Flucht“ in weniger pollenbelastete Gebiete sinnvoll sein. Dazu eignen sich Gebiete, in denen die Pflanze, auf deren Pollen man allergisch reagiert, nicht wächst. So fühlen sich zum Beispiel auf den Kanarischen Inseln Allergiker meist sehr wohl, weil dort die Vegetation anders ist als bei uns und das Meeresklima generell von Allergikern als angenehm empfunden wird. Wer nicht so weit verreisen will, sollte die Nordsee oder die Ostsee als Urlaubsziel einplanen. „Ferien auf dem Bauernhof“ sind dagegen für Allergiker wegen der zusätzlichen Belastung mit allergieauslösenden Stoffen eher ungünstig.
Wer in hiesigen Breiten so gut wie möglich den Pollen aus dem Weg gehen will, sollte sich einige Tipps zu Herzen nehmen: bei geschlossenem Fenster schlafen, damit die Pollen nicht über Nacht hereinströmen (besonders in den frühen Morgenstunden ist die Pollenbelastung der Luft groß). Kleider, die man tagsüber getragen hat, sollten nicht im Schlafzimmer ausgezogen und auch dort nicht hingelegt werden, damit sich die Pollen nicht im Schlafzimmer verbreiten. Vor dem Schlafengehen sollten die Haare ausgespült werden. Das reduziert die Pollenbelastung im Bett. Der Rasen vor dem Haus sollte möglichst kurz gehalten werden. Besser noch ist es, auf allergieauslösende Bepflanzung zu verzichten.
 
Um ein allzu heftiges Zusammentreffen zwischen dem Allergiker und seinen Peinigern zu vermeiden, kann ein Allergietest klären, welches Allergen die Beschwerden überhaupt verursacht. Hierzu werden verschiedene Untersuchungen in den Praxen der Allergologen durchgeführt. Der gebräuchlichste Test beim niedergelassenen Arzt ist der „Prick-Test“, bei dem das Allergen mittels einer Lanzette in die Haut eingebracht wird. Die allergische Reaktion zeigt sich, indem sich eine Quaddel bildet, deren Ausmaße mit denen der Negativkontrolle verglichen werden. Ähnliche Verfahren werden beim „Scratch-Test“ und beim „Intrakutan-Test“ angewandt, wo die Antigene entweder durch Einritzen der Haut oder durch Injektion unter die Haut verabreicht werden. Außerdem ist es möglich, spezifische IgE-Antikörper aus dem Serum nachzuweisen (RAST).

Die ständig gereizte Nasenschleimhaut ist für Infektionen besonders anfällig. Die häufigen Entzündungen können sich schließlich auf die Nasennebenhöhlen oder das Mittelohr ausweiten. Chronische Kopfschmerzen, Hörschäden und eine allgemeine Schwächung der Immunabwehr können die Folge sein.
 
Die Zahl der auslösenden Stoffe kann im Laufe der Jahre immer mehr zunehmen. Dann kann sich der lästige Schnupfen, der ein paar Wochen im Jahr anhält, in einen ganzjährigen Dauerschnupfen verwandeln!

Die ständig gereizte Nasenschleimhaut ist für Infektionen besonders anfällig. Die häufigen Entzündungen können sich schließlich auf die Nasennebenhöhlen oder das Mittelohr ausweiten. Chronische Kopfschmerzen, Hörschäden und eine allgemeine Schwächung der Immunabwehr können die Folge sein.

Bei Heuschnupfen kann es nach jahrelangem Verlauf in ca. 30% (!) der Fälle zu einem sogenannten "Etagenwechsel" kommen. Das bedeutet, die Allergie weitet sich auf die unteren Atemwege aus und kann dort zum Asthma führen.

Für Menschen mit einer starken Allergie auf Pollen kann zur Zeit des stärksten Pollenflugs auch die „Flucht“ in weniger pollenbelastete Gebiete sinnvoll sein. Dazu eignen sich Gebiete, in denen die Pflanze, auf deren Pollen man allergisch reagiert, nicht wächst. So fühlen sich zum Beispiel auf den Kanarischen Inseln Allergiker meist sehr wohl, weil dort die Vegetation anders ist als bei uns und das Meeresklima generell von Allergikern als angenehm empfunden wird. Wer nicht so weit verreisen will, sollte die Nordsee oder die Ostsee als Urlaubsziel einplanen. „Ferien auf dem Bauernhof“ sind dagegen für Allergiker wegen der zusätzlichen Belastung mit allergieauslösenden Stoffen eher ungünstig.
Wer in hiesigen Breiten so gut wie möglich den Pollen aus dem Weg gehen will, sollte sich einige Tipps zu Herzen nehmen: bei geschlossenem Fenster schlafen, damit die Pollen nicht über Nacht hereinströmen (besonders in den frühen Morgenstunden ist die Pollenbelastung der Luft groß). Kleider, die man tagsüber getragen hat, sollten nicht im Schlafzimmer ausgezogen und auch dort nicht hingelegt werden, damit sich die Pollen nicht im Schlafzimmer verbreiten. Vor dem Schlafengehen sollten die Haare ausgespült werden. Das reduziert die Pollenbelastung im Bett. Der Rasen vor dem Haus sollte möglichst kurz gehalten werden. Besser noch ist es, auf allergieauslösende Bepflanzung zu verzichten.
 
Therapie
Eine sinnvolle Therapie von Allergien muss mit einer Therapie der Darmschleimhaut und ihrem assoziierten Immunsystem einhergehen. So können die Ursachen, aufgrund derer die Erkrankung entstanden ist, bekämpft werden. Über längere Zeit bestehende, verdeckte Nahrungsmittelallergien manifestieren sich früher oder später z. B. als Heuschnupfen (allergische Rhinitis), allergisches Asthma oder Neurodermitis. Zu dieser Ausweitung der Allergie, die im Darm begonnen hatte, kann es kommen, weil alle Haut- und Schleimhautbereiche über das mukosa-assoziierte Immunsystem verbunden sind. Es findet der sogenannte ‚Etagenwechsel' der Erkrankung statt. 
Mit Synerga® können allergische Erkrankungen über die Therapie der Schleimhäute gebessert werden!


Laves-Arzneimittel GmbH
Barbarastr. 14 | D-30952 Ronnenberg
Tel: +49 (0) 511 438 740 | Fax: +49 (0) 511 438 74 44
info@laves-pharma.de | www.laves-pharma.de

Seite drucken                                 Fenster schließen