Sonnenallergie

Kommt es bei Einwirkung von Sonnen- bzw. UV-Strahlung zu  Hautproblemen, wird das umgangssprachlich als "Sonnenallergie" bezeichnet. Doch die Sonne ist oft nur der Auslöser.

Polymorphe Lichtdermatose

Selten handelt es sich bei einer Sonnenallergie um eine echte Allergie, sondern in ca. 60% der Fälle um eine "polymorphe Lichtdermatose": Betroffene reagieren mit Quaddeln, Bläschen und Juckreiz der Haut auf die Einwirkung von Sonnen- bzw. UV-Strahlung. Die beste vorbeugende Maßnahme besteht in der Vermeidung von Sonneneinstrahlung. Das würde für die Betroffenen bedeuten, das z.B. das Hotelzimmer im Urlaub nicht verlassen werden darf.

Überblick Sonnenallergie

Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für Sonnen- bzw. UV-Licht-abhängige Erkrankungen der Haut, die jedoch nicht alle vollständig geklärt sind. Meist reagiert eine sonnenentwöhnte Haut überempfindlich.

Zu einer Hautproblematik kann es aber auch durch sogenannte phototoxische oder photoallergische Reaktionen kommen, insbesondere durch die Anwendung oder Einnahme bestimmter Stoffe, darunter auch Antibiotika, Rheumamittel, Herzmedikamente oder bestimmte Arten der "Pille", Sonnencremes und sogar die Berührung bestimmter Pflanzen (Riesenbärenklau oder Herkulesstaude). Diese bilden in der Haut mit dem Sonnenlicht freie Radikale und verursachen dadurch eine Sofortreaktion. Es kann aber auch zu einer Sensibilisierung kommen, die später eine allergische Reaktion nach sich zieht. Sie sind nur schwer von einander zu unterscheiden und können zusammen wirken. Einen ähnlichen Prozess können Erkrankungen des Immunsystems und des Stoffwechsels bewirken und die Empfindlichkeit gegenüber der Lichteinwirkung stark erhöhen.

Symptome

Die Beschwerdebilder sind sehr unterschiedlich: Urlauber, die mit Quaddeln, Bläschen und Juckreiz auf die starke Sonne des Südens reagieren, leiden an der häufigsten Form einer Dermatose: der polymorphen Lichtdermatose. Bei der "Mallorca-Akne" reagiert die Haut erst nach der Verwendung bestimmter Kosmetika – auch Sonnenschutzmittel – und dem Sonnenbad. Es entstehen kleine Knötchen und Pusteln an Hals, Dekollté, Oberarmen und Beinen.

Sehr schwere phototoxische Reaktionen sind nicht nur von Medikamenten sondern auch aus der Natur bekannt: Bei Berührung des Riesenbärenklau ("Herkulesstaude") kommt es oft erst nach ein bis zwei Tagen an den Stellen, die Kontakt mit der Pflanze hatten, zu brennenden Schmerzen und Hautveränderungen. Zurück bleiben rötlich braune Flecken. Im Vergleich zum Riesenbärenklau weit weniger gefährlich ist das Johanniskrautöl, das die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern kann.

Therapie
  • Gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne und verwenden Sie einen hohen Lichtschutzfaktor: Das senkt nicht nur die Gefahr von Sonnenbrand, sondern auch die anderer Hautschäden.
  • Bei einer Sensibilisierung sollte der Auslöser gefunden und gemieden werden. Handelt es sich dabei um Medikamente, kann die Apotheke Rat geben, ob es Alternativen gibt. Das gilt auch bei Stoffen, die eine phototoxische Wirkung haben.

Naturheilkundliche Therapie

Eine Schleimhauttherapie mit dem Wirkstoff aus Escherichia coli, Stamm Laves hat sich bei Sonnenallergie wie der polymorphen Lichtdermatose bewährt.

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