Strahlentherapie

Eine weitere Methode bei der Behandlung von Krebserkrankungen ist die Strahlentherapie.

Bei der Strahlentherapie wird die Krebsgeschwulst energiereichen Strahlen ausgesetzt. Dabei sollen die wuchernden Tumorzellen mit hohem technischem Aufwand gezielt zerstört werden.

Es lässt sich hierbei nicht ganz vermeiden, dass auch umliegendes gesundes Gewebe angegriffen wird. So kann es insbesondere an den empfindlichen Schleimhäuten zu unangenehmen Beschwerden kommen. Die meisten unerwünschten Wirkungen treten akut während der Behandlung auf und verschwinden im Laufe weniger Wochen. Bei sehr intensiven Bestrahlungen sind Spätkomplikationen möglich.

Typische Nebenwirkungen bei einer Strahlentherapie sind u. a.:

  • Entzündungen der Schleimhäute
  • Veränderungen des Blutbildes mit Beeinträchtigung der Immunabwehr
  • Funktionsstörungen der Organe im Bestrahlungsbereich
  • Hautschäden
  • Müdigkeit und Erschöpfung

Bei Bestrahlungen in der Kopf-Hals-Region können insbesondere Entzündungen der Mundschleimhaut auftreten.

Zu Übelkeit und erheblichen Durchfällen kann es nach einer Bestrahlung im Bauchbereich kommen. Diese werden durch eine Entzündung der Darmschleimhaut, in der Fachsprache Radiogene Colitis genannt, verursacht.

Bei beiden Behandlungsformen – der Chemo- und der Strahlentherapie – entstehen freie Radikale. Das sind besonders aggressive Substanzen oder deren Bruchstücke, die zu erheblichen Zellschäden führen können. Die freien Radikale gelangen über die Blutbahn in den gesamten Körper, wodurch Immunsystem und Wohlbefinden stark belastet werden.
 
Das Ausmaß der Nebenwirkungen bei einer Strahlentherapie hängt im Wesentlichen von der verwendeten Arzneistoff- oder Strahlendosis sowie von der individuellen Widerstandsfähigkeit des betroffenen Patienten ab. Letztere wird stark von der Leistungsfähigkeit der körperlichen Abwehrkräfte geprägt.

Biologische Behandlungsmethoden, die begleitend zur Strahlentherapie durchgeführt werden, können die Wirksamkeit einer Krebstherapie unterstützen und das Ausmaß der Nebenwirkungen vermindern. Dazu sollte eine Infusion mit Colibiogen®  30 Minuten vor der Chemo- oder Strahlentherapie erfolgen.
Bewährt hat sich die zusätzliche Gabe des Darmschleimhaut-Therapeutikums Colibiogen®  oral, die der Patient zuhause weitermachen kann.

Die biologische Therapie durch eine Sanierung der Darmschleimhaut ist eine notwendige Ergänzung zur Strahlentherapie. Durch die gezielte Einnahme des biologischen Therapeutikums Colibiogen®  wird die körpereigene Immunabwehr aktiviert. Zudem sollte auf eine Vollwert-Ernährung geachtet werden, um die Darmschleimhaut ausreichend mit gesundheitsfördernden Nährstoffen zu versorgen.

Die Behandlung mit Colibiogen®  hat keine nennenswerten Nebenwirkungen. Meist dauert die orale medikamentöse Behandlung 3 - 6 Monate. Achten Sie darüber hinaus bei Ihren Patienten auf eine ausgewogene Ernährung, die ebenfalls zum Behandlungserfolg beitragen kann.

Pflanzenfasern und milchsaure Lebensmittel wie Joghurt (einigen Sorten sind nützliche Darmbakterien zugesetzt), Sauermilch, Kefir, Sauerkraut oder vergorenes Getreide fördern und erhalten eine gesunde Darmflora.

Bitte beachten Sie aber, dass diese Informationen nicht das ausführliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ersetzen. Einzelne Angaben können auch unbegründete Ängste hervorrufen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt unbedingt über diese Sorgen. Und wir möchten Sie ermuntern, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Ihre Fragen zu stellen, auch ganz persönliche Fragen, die diese Informationen nicht beantworten können.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.