Chemotherapie

In vielen Fällen sind Krebserkrankungen heilbar. Die drei wichtigsten Methoden bei der Behandlung von Krebserkrankungen sind das chirurgische Entfernen des Tumors sowie Strahlen- und Chemotherapie. Welche der drei Methoden angewendet wird, ist von der Art der Krebserkrankung und deren Stadium abhängig.

Durch die heute verfügbaren Methoden der Chemo- und Strahlentherapie können Krebszellen, die chirurgisch nicht entfernbar sind, wirkungsvoll zerstört werden.

Als Chemotherapeutika bezeichnet man synthetisch gewonnene Substanzen, die Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze, Viren, Protozoen, Würmer oder Tumorzellen im Organismus schädigen oder abtöten können. Sie kommen in der Natur nicht vor.

Krebszellen teilen sich wesentlich schneller als gesunde Zellen. Bei der Chemotherapie werden Arzneistoffe (Zytostatika) eingenommen oder gespritzt, die die Teilung der Krebszellen hemmen oder blockieren.
Dadurch kann das Wachstum einer Krebsgeschwulst gebremst oder sogar gestoppt werden.

Leider lässt es sich bei der Chemo- und Strahlentherapie nicht verhindern, dass auch gesunde Körperzellen angegriffen werden. Durch den gleichzeitigen Angriff auf gesunde Zellen werden die typischen örtlich begrenzten oder den gesamten Organismus betreffenden Nebenwirkungen hervorgerufen.

  • Saumzellen (Enterozyten) des Darms, die an der Aufnahme und Verwertung der Nahrungsbestandteile und des Darminhaltes beteiligt sind
  • Zellen des Knochenmarks, aus denen sich die Abwehrzellen bilden
  • Zellen der Schleimhäute
  • Zellen der Haarwurzeln

Typische Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie sind:

  • Entzündungen der Schleimhäute, insbesondere der des Mundes und des Magen-Darm-Traktes
  • Heftige Durchfälle
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Veränderungen des Blutbildes mit Beeinträchtigung der Immunabwehr
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Haarausfall
  • Müdigkeit, Erschöpfung u. a.

Biologische Behandlungsmethoden, die begleitend zur Chemotherapie durchgeführt werden, können die Wirksamkeit einer Krebstherapie unterstützen und das Ausmaß der Nebenwirkungen vermindern. Dazu sollte eine Infusion mit Colibiogen®  30 Minuten vor der Chemo- oder Strahlentherapie erfolgen. Bewährt hat sich die zusätzliche Gabe des Darmschleimhaut-Therapeutikums Colibiogen®  oral, die der Patient zuhause weitermachen kann.Die biologische Therapie durch eine Sanierung der Darmschleimhaut ist eine notwendige Ergänzung zur Chemotherapie. Durch die gezielte Einnahme des biologischen Therapeutikums Colibiogen®  wird die körpereigene Immunabwehr aktiviert. Zudem sollte auf eine Vollwert-Ernährung geachtet werden, um die Darmschleimhaut ausreichend mit gesundheitsfördernden Nährstoffen zu versorgen.Die Behandlung mit Colibiogen®  hat keine nennenswerten Nebenwirkungen. Meist dauert die orale medikamentöse Behandlung 3 - 6 Monate. Achten Sie darüber hinaus bei Ihren Patienten auf eine ausgewogene Ernährung, die ebenfalls zum Behandlungserfolg beitragen kann.Pflanzenfasern und milchsaure Lebensmittel wie Joghurt (einigen Sorten sind nützliche Darmbakterien zugesetzt), Sauermilch, Kefir, Sauerkraut oder vergorenes Getreide fördern und erhalten eine gesunde Darmflora.

 

Bitte beachten Sie aber, dass diese Informationen nicht das ausführliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ersetzen. Einzelne Angaben können auch unbegründete Ängste hervorrufen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt unbedingt über diese Sorgen. Und wir möchten Sie ermuntern, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Ihre Fragen zu stellen, auch ganz persönliche Fragen, die diese Informationen nicht beantworten können.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.