Unternehmensgeschichte

2008
Die Firma Laves-Arzneimittel GmbH feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Mit einer bewussten Mischung aus traditionellen Grundwerten, modernsten Verfahren und Technik im Dienste der Naturheilkunde legen die rund 20 Mitarbeiter des Familienunternehmens den Grundstein für die Zukunft - täglich aufs Neue für die Gesundheit des Menschen.

2002
Nach langer Krankheit verstirbt Hans-Georg Laves. Seine drei Söhne übernehmen fortan die Geschäftsführung in vierter Familiengeneration und stellen sich den Herausforderungen an einen mittelständischen Arzneimittelhersteller in der heutigen Zeit.

2000
Praktische Erfahrungen, von den Mitarbeitern des Lecinwerkes noch zu Anfang des letzten Jahrhunderts sowie der Mitarbeiter der Laves-Arzneimittel GmbH in Jahrzehnten gesammelt, finden in der modernen Molekularbiologie und Genetik ihre Bestätigung. Das gilt vor allem für die Physiologie des Bakteriums E-coli.

1998
Im Zuge der Entwicklungen des Europäischen Binnenmarktes und der voranschreitenden Globalisierung, gerade in der pharmazeutischen Industrie und allerhöchsten hygienischen Standards (GMP) wird eine neue Produktionsstätte im Kanton Luzern in der Schweiz eröffnet.


1989
Die Einführung des Gesundheitsstruktur-Gesetzes zwingt die Laves-Arzneimittel GmbH, sich auf die wichtigsten Präparate, die sich mit Erkrankungen der Darmschleimhaut und der Mund- und Rachenschleimhaut beschäftigen, zu fokussieren. 
Ein großer Teil des Produktionsprogramms ergibt sich aus der Erforschung und Entwicklung des eigenen E-coli-Bakterien-Stammes.

1979
Der Hauptsitz wurde nach Empelde vor den Toren Hannovers verlegt, um den Erfordernissen der modernen Arzneimittel-Herstellung Rechnung zu tragen.


1974
Die schwierigen Zeiten besserten sich zusehends. Es wurde verstärkt nach Fernost (Hongkong, Taiwan, Korea und Kambodscha) exportiert, der Außendienst wurde aufgebaut, weitere Produkte zugekauft und entwickelt.

1969
Im Jahre 1969 erwarb der Apotheker Hans-Georg Laves die Firma. Aufgrund der sehr schwierigen Generationsablösung zwischen Herrn Dr. Wolfgang Laves und Herrn Hans-Georg Laves konnte nur eine konsequente Politik der Gesundschrumpfung das Familienunternehmen retten.


1958
Am 21. Juni 1958 feiert die Laves-Arzneimittel GmbH ihr 50-jähriges Bestehen. Sowohl die Glückwünsche der Mitarbeiter als auch die Ansprache von Dr. Wolfgang Laves machen die Schwierigkeiten dieser Zeiten deutlich.

1954
Ein erneuter Rückschlag:
Infolge der politischen Teilung Deutschlands muss die Filiale in Dresden aufgegeben werden.
Das Werk arbeitet auf vollen Touren, aber dennoch ist es weder möglich, das gesamte Fabrikationsprogramm zu erfüllen, noch die Nachfrage auch nur annähernd zu befriedigen.

1953
Nach Kriegsende, Währungsreform und Verlust der ausländischen Filialen erfolgte der Umzug wieder zurück aus Neustadt in die Hildesheimer Straße in Hannover.


1943
Durch die schweren Bombenangriffe auf Hannover im September und Oktober 1943 werden die Betriebe in der Hildesheimer Straße und der Köblinger Straße völlig zerstört. In Neustadt am Rbge erfolgt der Wiederaufbau. Hier gelang es nur sehr bedingt, den Anschluss an die frühere Marktposition zurückzugewinnen.


1927
Prof. Dr. Ernst Laves stirbt am 1. Oktober 1927 durch einen Verkehrsunfall. Sein Sohn, Dr. Wolfgang Laves, übernimmt mit 26 Jahren sein Werk. Dr. Laves erkennt bereits damals eine sich immer mehr durchsetzende biologische Betrachtungsweise der ärztlichen Wissenschaft. Nach 1927 konnte W. Laves durch Angliederung einer bakteriologischen Abteilung die Produktion erweitern. Die praktischen Auswertungen führen zu den Bakterienpräparaten Coli-Antigen (später Colibiogen®) und Colivit.


1918
Die Firma hat bereits eine Belegschaft von 20 Mitarbeitern. Da die Genehmigung zum Bau eigener Destillieranlagen nicht erteilt wird, erfolgt eine Umsiedlung auf das Gelände der ehemaligen städtischen Brauerei in der Hildesheimer Straße 173 A. Die Produktpalette wird erweitert.


1914
Der Ausbruch des Weltkrieges 1914 hielt die rasche Entwicklung des Werkes auf: der Import von chinesischem Hühnereiweiß versiegte und es fehlte an Flaschen, um Lecin abzufüllen. Die Präparate fanden unter den Zwängen der Kriegsverhältnisse eine neue zweckmäßige Gebrauchsform: die Tablette.

1908
Prof. Dr. Ernst Laves, Leiter der Apotheke des Nordstadt-Krankenhauses in Hannover gründet am 26. Juni 1908 das Unternehmen, als er die fabrikmäßige Herstellung von Lecin aufnimmt.