Allergie: Immunsystem im Übereifer

Die Anzahl der Krankheiten des allergischen Formenkreises (Asthma, Heuschnupfen, Sonnenallergie, Neurodermitis und Lebensmittelallergien) nimmt ständig zu. Seit 1950 beobachten wir in einigen Industrienationen Steigerungsraten bei Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis um bis zu 5% pro Jahr.

Und immer häufiger trifft es auch die Jüngsten. Schon etwa 20% der Kinder unter drei Jahren sind an einer Allergie erkrankt. 24% der Deutschen leiden an einer Allergie, 41% davon haben Heuschnupfen.

Ein normal reagierendes Immunsystem bekämpft Eindringlinge wie z.B. Viren, Bakterien, Pilze aber auch andere körperfremde Stoffe in den meisten Fällen ohne dass dies zu Krankheiten führt. Als harmlos erkannte Substanzen werden nahezu "ignoriert". Ein übereifriges Immunsystem dagegen antwortet auf solche an sich harmlosen Substanzen unangemessen heftig - mit einer allergischen Reaktion.

Das Spektrum der allergieauslösenden Stoffe, der sogenannten Allergene, ist sehr groß. Es reicht von Pflanzenbestandteilen (Pollen, Pflanzenfasern) über Nahrungsmittel (z.B. Erdbeeren, Kiwi) bis hin zu Metallen (z.B. Nickel, Kupfer) und sogar Sonnenlicht.

 

Allergiebehandlung - oft nur symptomatisch!

Oft werden diese Erkrankungen nur symptomatisch behandelt, z.B. mit  Antihistaminika, Antiphlogistika oder Immunsuppressiva.

Konsequenz:   
Die klinischen Erscheinungen bessern sich kurzfristig, nach Therapieende kommt es allerdings oft zu einem Überschießen des Krankheitsprozesses mit der Notwendigkeit einer Langzeittherapie, zu Dosissteigerungen und dem damit verbundenen, gehäuften Auftreten von Nebenwirkungen, weil die eigentliche Ursache der Allergie nicht behandelt wurde.

 

Allergie = geschädigte Darmschleimhaut

Von den mit Schleimhaut ausgekleideten Organen stellt der Darm die Hauptkontaktfläche des Körpers mit der Umwelt dar, nicht etwa die Haut oder die Schleimhäute des Respirationstraktes.

Der Darm ist mit seiner Oberfläche von ca. 400 m² nicht nur das größte Verdauungsorgan, sondern gleichzeitig auch das größte Immunorgan. Im darmassoziierten Immunsystem befinden sich nahezu 80% aller Immunzellen des menschlichen Körpers.

Allergieursache: Nahrungsmittel

Mit der Nahrung werden dem Organismus nicht nur lebenswichtige Nährstoffe und Energielieferanten zugeführt, sondern auch unzählige Fremdstoffe und Krankheitserreger. Daraus folgt eine lebenswichtige Doppelfunktion der Darmschleimhaut:

  • Sie muss für Nährstoffe permeabel (durchlässig) sein 
  • Und gleichzeitig das Eindringen von Schadstoffen verhindern

Damit wird deutlich, wie wichtig eine intakte Darmschleimhaut für die Gesundheit des ganzen Körpers ist.

Über längere Zeit bestehende, verdeckte Nahrungsmittelallergien manifestieren sich früher oder später z.B. als Heuschnupfen (allergische Rhinitis), allergisches Asthma oder Neurodermitis. Zu dieser Ausweitung der Allergie, die im Darm begonnen hatte, kann es kommen, weil alle Haut- und Schleimhautbereiche über das mukosaassoziierte Immunsystem verbunden sind. Es findet der sogenannte "Etagenwechsel" der Erkrankung statt.

Deshalb sind viele Menschen mit Neurodermitis oder Heuschnupfen auch gegen verschiedene Nahrungsmittel allergisch. Der Grund dieser sogenannten Kreuzallergien ist in der Ähnlichkeit der molekularen Struktur der Nahrungsmittelallergene und der Allergene im Atmungstrakt (z.B. Pollen) oder auf der Haut (z.B. Milben) zu suchen.

Somit ist klar: eine sinnvolle Therapie von Allergien muss mit einer Therapie der Darmschleimhaut und ihrem assoziierten Immunsystem einhergehen. So können die Ursachen, aufgrund derer die Erkrankung entstanden ist, bekämpft werden.

Mit Synerga® können allergische Erkrankungen über die Therapie der Schleimhäute gebessert werden!

Bitte beachten Sie aber, dass diese Informationen nicht das ausführliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ersetzen. Einzelne Angaben können auch unbegründete Ängste hervorrufen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt unbedingt über diese Sorgen. Und wir möchten Sie ermuntern, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Ihre Fragen zu stellen, auch ganz persönliche Fragen, die diese Informationen nicht beantworten können.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.